Falsch gespart ist morgen teuer – unser Plan für den Haushalt 2027/28

“Wir retten, was trägt, und setzen gezielte Akzente. Die Kürzungen betreffen überwiegend freiwillige Leistungen. Freiwillig heißt aber nicht verzichtbar. Diese Angebote verhindern, dass aus einer Notlage ein dauerhafter Hilfebedarf wird. Eine Einrichtung, die einmal schließt, kommt meist nicht wieder.”

Abendmärkte in Köln ermöglichen

ie Volt-Fraktion im Kölner Rat setzt sich für einen eigenen, rechtssicheren Rahmen für Feierabendmärkte wie den am Rudolfplatz ein. Mit einem entsprechenden Antrag soll die Verwaltung beauftragt werden, über das Sondernutzungsrecht klare Regelungen zu schaffen.

Verantwortung für kommunale Unterfinanzierung

Die Volt-Fraktion im Kölner Rat unterstützt in teilen den Antrag zur strukturellen Unterfinanzierung der Stadt, der das jährliche Defizit von rund 800 Millionen Euro klar benennt. Zustimmung findet Volt insbesondere bei den zentralen Forderungen: eine konsequente Umsetzung des Konnexitätsprinzips, eine gerechtere Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften, die gemeinsam beantragte Nahverkehrsabgabe sowie eine echte Lösung für die kommunalen Altschulden.

Mehr Transparenz beim Haushaltsentwurf

Mit einer Anfrage (AN/1595/2026) zum Finanzausschuss hat die Volt Fraktion folgende Fragen an die Verwaltung gestellt: Wie verlässlich sind die Planzahlen? Was ist in früheren Jahren tatsächlich umgesetzt worden, und welche Risiken sind nicht eingeplant? Wie entwickelt sich das Eigenkapital der Stadt in den kommenden Jahren, und wie weit sind die geplanten Sparmaßnahmen?

Gewaltschutz sichern: aktuelle Stunde im Gleichstellungsausschuss

In einer aktuellen Stunde (AN/1598/2026) „Gewaltschutz im Haushalt 2027/28: Welche Folgen haben die geplanten Kürzungen für die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Köln?” beschäftigt sich der Gleichstellungsausschuss in der heutigen Sitzung mit den im Haushaltsplan vorgesehenen Kürzungen bei Gewaltschutzprojekten und ihren Folgen für die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Köln.

Volt fordert flexible Eingreiftruppe für die Verwaltung nach Vorbild Kiel

Die Volt-Fraktion bringt zur Ratssitzung am 8. Oktober 2026 einen Antrag (AN/1544/2026) zur Einführung einer städtischen „FLEX:Unit” ein. Nach dem Vorbild der Landeshauptstadt Kiel soll ein ressortübergreifender, flexibel einsetzbarer Personalpool geschaffen werden, der Ämter bei akuten Engpässen kurzfristig unterstützt.

Jugend und Familien vor Kürzungen schützen!

„Für die Volt-Fraktion ist in dieser schwierigen Lage der Schadensbegrenzung eines zentral: Einsparungen im Bereich Jugend, Familie und Präventionsarbeit müssen wir vermeiden.