Leichte Sprache

Hier gibt es Informationen in Leichter Sprache.
Viele Menschen können Texte in Leichter Sprache besser verstehen.

In dem Dokument sind die Bilder neben dem Text. Das macht das Lesen noch einfacher. 

Wir sind die Volt-Fraktion im Stadtrat von Köln.
Die Menschen aus Köln wählen alle 5 Jahre den Stadtrat.
Viele Menschen aus Köln haben uns im Jahr 2020 gewählt.
Seitdem sind 4 Politiker und Politikerinnen von uns
im Stadtrat von Köln.
Das sind unsere Politiker und Politikerinnen:
• Jennifer Glashagen
• Isabella Venturini
• Christian Achtelik
• Manuel Froh
Zusammen sind wir die Volt-Fraktion in Köln.
Wir treffen wichtige Entscheidungen für Köln.
Wir wollen immer besser werden. 
Darum fragen wir uns:
• Was machen diese Länder und Städte gut?
• Wie können wir das in Köln auch so gut machen?
So lernen wir von anderen Ländern und Städten.

Digitale Verwaltung
wie in Estland

Die Stadt Köln soll mehr Angebote im Internet machen. 
Zum Beispiel: Anträge von Bürgern am Computer prüfen.
Die Stadt Köln soll weniger mit Papier arbeiten.
Das nennt man digitale Verwaltung.
Eine digitale Verwaltung
macht das Leben von Menschen einfacher.
Menschen können Anträge von zu Hause aus machen.
Sie müssen nicht auf einen Termin beim Amt warten.
Sie müssen nicht zum Amt gehen.
Das spart viel Zeit.
Es gibt noch mehr Vorteile:
Die Bürger und Bürgerinnen bekommen im Internet 
einfacher und schneller wichtige Infos.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der Stadt 
müssen dafür nichts mehr tun. 
So haben sie Zeit für andere wichtige Projekte. 
Eine digitale Verwaltung verbraucht weniger Papier. 
Das ist gut für die Umwelt und spart Geld.
In Estland gibt es schon eine digitale Verwaltung. 
Estland ist ein Land im Norden von Europa.
Wir wollen von Estland lernen. 
Darum fordern wir: Digitale Verwaltung wie in Estland. 
Das spart Geld und Zeit 
und hilft den Menschen in Köln. 

Köln soll
klimaneutral werden

Zur Zeit verändert sich das Klima auf der ganzen Welt. 
Es wird immer wärmer. 
Das nennt man Klima-Wandel. 
Der Klima-Wandel hat schlimme Folgen
für die Menschen und die Erde.
Zum Beispiel: 
Es gibt mehr heiße Tage. 
Das macht die Menschen müde und krank. 
Das ist der Grund: In der Luft sind zu viele Abgase. 
Abgase entstehen zum Beispiel: 
• wenn wir mit dem Auto fahren. 
• wenn wir im Winter mit Holz oder Kohle heizen. 
• wenn Unternehmen Metall herstellen.
Abgase machen die Luft warm und schmutzig. 
In den Abgasen ist das Gas CO2. 
Pflanzen nutzen CO2, um zu wachsen. 
Aber in der Luft ist zu viel CO2. 
Die Pflanzen können nicht
das ganze CO2 aus der Luft nutzen. 
Darum überlegen viele Fachleute und Forscherinnen, 
wie man das Gas anders aus der Luft holen kann.
Die Stadt Köln darf nicht zu viel CO2 in die Luft bringen. 
Pflanzen und Fachleute sollen das CO2 
noch gut aus der Luft holen können. 
Das heißt: Köln soll klimaneutral werden. 
So wollen wir den Klima-Wandel stoppen. 
Das ist wichtig für die Menschen und die Erde.
Die Stadt Köln soll jedes Jahr sagen: 
• wie viel CO2 die Stadt Köln verbraucht hat und 
• wie viel CO2 die Stadt Köln gespart hat. 
So sehen alle Menschen in Köln: 
Was muss die Stadt noch tun, 
bis sie klimaneutral ist?
Oslo ist sehr gut beim Klima-Schutz. 
Oslo ist die Haupt-Stadt von Norwegen. 
Norwegen ist ein Land im Norden von Europa. 
Wir können von Oslo lernen.

Wohnen
wie in Wien

Viele Menschen ziehen jedes Jahr nach Köln. 
Zum Beispiel: 
• Sie wollen in Köln studieren. 
• Sie wollen in Köln eine Ausbildung machen. 
• Sie wollen in Köln arbeiten.
Diese Menschen haben oft Probleme, 
eine Wohnung zu finden. 
Es gibt nicht genug Wohnungen in Köln. 
Vermieter können eine hohe Miete fordern. 
Nicht alle Menschen können eine hohe Miete zahlen. 
Wir wollen mehr günstige Wohnungen in Köln. 
Wir können von Wien lernen. 
Wien ist die Haupt-Stadt von Österreich. 
Viele Wohnungen in Wien haben günstige Mieten. 
Darum fordern wir: Wohnen wie in Wien. 

Kulturstadt Köln

Viele Orte in Köln machen Kultur. 
Zum Beispiel: 
• Museen
• Bibliotheken 
• Orte von Künstlern und Künstlerinnen 
Wir wollen diese Orte schützen und besser machen.
Wir finden gut, 
wenn es in Köln viele Bars und Clubs gibt. 
Clubs und Bars gehören zum Leben in Köln dazu. 
Sie sollen nicht für immer zu machen, 
• weil sie zu laut sind. 
• weil es mehr Büros geben soll. 

Verkehr und Fahrradfahren
wie in Kopenhagen

Alle Menschen sollen gut unterwegs sein können. 
Zum Beispiel: von Nippes nach Zollstock. 
Diese Wege sollen günstig und barrierefrei sein. 
Die Menschen sollen selbst entscheiden können, 
wie sie unterwegs sein wollen. 
• mit dem Auto
• mit der Bahn 
• mit dem Fahrrad
Keiner soll ein Auto haben müssen, 
• weil die Bahn nicht fährt.
• weil der Radweg unsicher ist. 
Wir wollen weniger Autos in Köln haben. 
Autos brauchen viel Platz in der Stadt: 
Es gibt viele Staus, breite Straßen und Parkplätze. 
Diesen Platz können wir besser nutzen, 
zum Beispiel für Fahrradwege oder Bahn-Haltestellen. 
Wir wollen mehr Busse und Bahnen in Köln haben. 
Sie sollen oft und pünktlich fahren. 
Dann ist es nicht so schlimm, 
wenn man kein Auto hat. 
In Kopenhagen fahren viele Menschen mit dem Fahrrad. 
Kopenhagen ist die Haupt-Stadt von Dänemark. 
Dänemark ist ein Land im Norden von Europa. 
In Kopenhagen gibt es viele gute Fahrrad-Wege. 
In Kopenhagen brauchen weniger Menschen ein Auto. 
Das ist gut für die Luft in der Stadt und das Klima. 
Wir können von Kopenhagen lernen.

Soziales Köln

Alle Kinder sollen am Leben in Köln teilhaben können.
Zum Beispiel: 
• ein Musik-Instrument lernen. 
• Basketball spielen. 
• mit Freunden ins Museum gehen.
Aber nicht alle Familien haben genug Geld. 
Sie können dieses Leben in Köln 
nicht für ihre Kinder bezahlen. 
Kinder sollen überall dabei sein können, 
egal wie viel Geld ihre Eltern haben. 
Wir wollen dafür sorgen.
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden. 
Zum Beispiel: 
• Menschen mit oder ohne Behinderung 
• Frauen und Männer 
• Menschen mit verschiedenem Glauben 
• Menschen aus anderen Ländern. 
Kein Mensch darf schlechter behandelt werden. 
Das ist uns wichtig.

Bürger-Beteiligung und Bürgerinnen-Beteiligung

Die Menschen aus Köln sollen mitreden können, 
wenn Politiker und Politikerinnen etwas entscheiden. 
Zum Beispiel bei der Frage: 
Soll die Stadt einen neuen Sport-Platz bauen? 
Das nennt man Bürger-Beteiligung
oder Bürgerinnen-Beteiligung.
Das hat viele Vorteile: 
• Alle Menschen können in der Politik mitreden.  
• Sie müssen nicht Mitglied in einer politischen Partei sein. 
• Die Menschen haben mehr Vertrauen in die Politik.

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V., Illustrator Stefan Albers