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FC-Ausbau
Nach ewigen Diskussionen um den Bau von Fußballplätzen und einem Leistungszentrum haben wir zusammen mit der Stadtverwaltung und dem FC einen Kompromiss errungen.
Hintergrund
Der 1. FC Köln ist in seiner Bedeutung für die Stadt kaum zu überschätzen. Seit 2014 plant der Verein die Errichtung eines Nachwuchsleistungszentrums sowie weiterer Gebäude, Trainingsplätze und Kleinspielfelder. Damit soll der Weg in eine sportlich erfolgreiche Zukunft geebnet werden.
Streitpunkt: Gleueler Wiese
CDU, SPD und FDP gaben den Plänen, die Gleueler Wiese zu bebauen, im Jahr 2020 statt. Kritik kam mit Blick auf die Bedeutung des Grüngürtels von Umweltverbänden. Die Initiative „Grüngürtel für alle“ reichte beim Oberverwaltungsgericht Klage ein. Wir vereinbarten im Bündnisvertrag, die Ausstellung von Pachtverträgen auszusetzen und in Gesprächen mit dem FC nach Alternativstandorten zu suchen.
Alternativen
Wir haben keinen Standort kategorisch ausgeschlossen. Nach Gesprächen mit verschiedenen Akteur*innen haben wir die Bezirkssportanlage Bocklemünd als Alternative favorisiert. Sie eignet sich aus unserer Sicht aufgrund der bestehenden Infrastruktur besonders gut. Zudem hätten die Vereine vor Ort von dem Ausbau profitiert. Die Stadtverwaltung entwickelte währenddessen in Verhandlungen mit dem FC einen Vorschlag weiter, der eine Entwicklung in Marsdorf vorsah. Dazu wurde kurzerhand die für den Umzug des Großmarktes vorgesehene Fläche halbiert. Diese Pläne wurden 2024 vom FC ausgeschlagen. Der Eigenanteil an der Finanzierung sei zu hoch.
Kompromisse
Wir drängten weiter auf eine pragmatische Lösung, die die verschiedenen Interessen vereint, und setzten die Gespräche fort. Im Herbst 2024 einigte sich der Verein mit der Stadtverwaltung auf einen Kompromiss, der vorsah, auf bereits versiegelter Fläche am Geißbockheim im Erbbaurecht das Leistungszentrum zu bauen. Zudem soll ein Ascheplatz in der Nähe angemietet werden. Wir stellten als Ratsbündnis sicher, dass dem Breitensport verbindlich Trainingszeiten vorbehalten werden. Der Durchbruch ist geschafft. Die Suche nach weiteren Fußballplätzen geht weiter.