Hitzeschutz: Nichts tun ist teuer!
Köln, den 02.07.2026 – Die aktuelle Hitzewelle zeigt die gewaltigen Missstände und mangelhafte Vorbereitung Kölns für solche extremen Temperaturen.
Ein Blick nach Spanien oder Frankreich verdeutlicht für die Volt-Fraktion diese mangelnde Vorbereitung: Barcelona hat ein Netz aus Klimarückzugsorten wie Bibliotheken, Schulen, Sportzentren, Parks und öffentlichen Gebäuden, in denen Menschen Schatten, Wasser und Abkühlung finden. Paris zeigt mit begrünten Schulhöfen und kühlen Nachbarschaftsoasen ebenfalls: Städte können Hitze aktiv bekämpfen. Hier muss sich Köln ein Beispiel nehmen.
Die Volt Fraktion fordert, dass Klimaanpassung auf kommunaler Ebene eine verlässliche Finanzierung benötigt. Deshalb sollten sich die Kommunen gemeinsam an Land und Bund wenden und ein Sonderbudget für Klimaanpassungsmaßnahmen fordern, besonders für kritische Infrastruktur wie Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Rettungsdienst und Verkehr.
„Nichtstun kann verdammt teuer sein: Es kostet Menschenleben, überfordert Rettungsdienste und Kliniken, beschädigt Infrastruktur und trifft die Schwächsten zuerst.
Die Hitze wartet nicht auf bessere Haushaltsjahre. Sie wartet nicht auf Zuständigkeitsdebatten. Köln muss handeln und dafür von Bund und Land die nötigen Mittel einfordern.”
Jasna Ibrić , Ratsmitglied Volt-Fraktion
