Hitzeschutz in städtischen Gebäuden
Köln, den 05.08.2026 – Mit einer Anfrage (AN/1240/2026) im Hauptausschuss möchte Volt erfahren, welche konkreten baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen die Stadt Köln zusätzlich ergreift, um insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen wirksam vor den gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schützen.
Köln hat mit seinem Hitzeaktionsplan frühzeitig wichtige Strukturen geschaffen. Angesichts immer häufigerer und länger andauernder Hitzeperioden reichen Information und Sensibilisierung allein jedoch nicht aus. Die Verwaltung soll daher darlegen, welche konkreten Maßnahmen sie in ihrem eigenen Verantwortungsbereich plant oder bereits umsetzt, um den Hitzeschutz insbesondere in städtischen Einrichtungen sowie bei Neu- und Bestandsbauten nachhaltig zu verbessern.
„Aufklärung allein schützt niemanden vor 38 Grad im Klassenraum oder im Pflegezimmer. Die Stadt Köln trägt eine besondere Verantwortung für die Menschen, die auf ihre Einrichtungen angewiesen sind. Ob Kita, Schule, Pflegeeinrichtung oder Verwaltungsgebäude: Wir müssen sicherstellen, dass diese Orte auch bei extremer Hitze sichere Aufenthaltsorte bleiben. Dafür braucht es eine klare Strategie und konkrete Maßnahmen.
Eine moderne Stadt wie Köln muss zeigen, wie wir mit den Folgen der Klimakrise umgehen: durch intelligente Gebäudekonzepte, mehr Verschattung, Begrünung und durchdachte technische Lösungen.”
Jennifer Glashagen, Fraktionsvorsitzende Volt
