Freie Träger müssen gleichberechtigte Partner in der Jugendhilfe bleiben

Köln, den 04.05.2026 – Mit einem Antrag (AN/0651/2026) im Jugendhilfeausschuss möchte die Volt Fraktion gemeinsam mit der Fraktion die Linke die Stadtverwaltung beauftragen im Rahmen der anstehenden Haushaltsverhandlungen zum Doppelhaushalt eine Planung zu erstellen, die eine gleichberechtigte und auskömmliche Finanzierung der freien Träger der Jugendhilfe in der Stadt Köln sicherstellt. Dabei sind insbesondere die Auswirkungen von Tarifsteigerungen sowie inflationsbedingte Kostensteigerungen auch für bereits bestehende, mehrjährige Verträge zu berücksichtigen.

„Die Volt-Fraktion setzt sich für eine ausreichende Finanzierung der freien Träger der Familien- und Fachberatungen ein. Freie Träger übernehmen fast die Hälfte der 8.484 jährlichen Beratungen in diesem Bereich. Sie sind keine Erfüllungsgehilfen des Jugendamtes, sondern gleichberechtigte Partner. Sparen bei niedrigschwelligen, präventiven Angeboten kommt der Gesellschaft teuer zu stehen. Es würde langfristig Folgeprobleme und höhere Kosten verursachen.”

Sven Dreisbach, jugendpolitischer Sprecher Volt-Fraktion