Handlungsfähigkeit der Stadtwerke sichern: Massive Investitionen in den ÖPNV nötig
Köln, den 02.07.2026 – Die Volt-Fraktion hat dem Ergebnis-Sicherungskonzept für den Stadtwerke-Konzern zugestimmt. Aus Sicht der Fraktion ist der Beschluss zwingend notwendig, um die mittelfristige Handlungsfähigkeit des Konzerns zu sichern, der angesichts massiven Investitionsbedarfs in die Infrastruktur und steigender Betriebskosten sonst in den kommenden Jahren handlungsunfähig zu werden drohe.
Über das Ergebnis-Sicherungskonzept hinaus sieht Volt die eigentliche Herausforderung in der langfristigen Ausrichtung des Kölner Nahverkehrs. Die Fraktion fordert, deutlich mehr in den ÖPNV zu investieren. Insbesondere die äußeren Stadtteile sollten adäquat angebunden werden.
Zur Finanzierung der Mobilitätswende erneuert Volt seinen Vorschlag, eine City-Maut oder höhere Parkgebühren einzuführen.
Die Volt-Fraktion ruft dazu auf, den ÖPNV sowie den Stadtwerke-Konzern insgesamt über den Status quo hinaus besser aufzustellen, um den kommunalen Kernaufgaben langfristig gerecht zu werden.
„Ohne Gegenmaßnahmen riskieren wir massive Einschnitte in der kommunalen Daseinsvorsorge – und das in einem System, das ohnehin an der Belastungsgrenze ist.
Wenn wir in Köln nicht auf den ÖPNV als zentrale Säule setzen, wird er nicht das Attraktivitätslevel erreichen, um flächendeckend rentabel zu werden.”
Sergen Belen , stellv. Fraktionsvorsitzender Volt
